Destinationsentwicklung

Destinationsentwicklung

Am Future Trail Summit wird deutlich, dass ein Trailpark nicht am Ende der Line aufhört. Er entsteht dort, wo Infrastruktur, Zielgruppen, Kommunikation und regionale Wertschöpfung zusammenwirken.

Christian Zangerl und Dietmar Salmhofer geben Einblick, was ein funktionierendes Trailgebiet wirklich ausmacht: durchdachte Wartungspläne, klare Beschilderung, gute Anbindung, Gastronomie und Unterkünfte. Ergänzt durch ein Marketing, das die richtigen Gäste erreicht, ohne falsche Erwartungen zu erzeugen. Hier zeigt sich, dass ein großartiger Bike- oder Trailpark erst durch kluge Planung und ein stimmiges Gesamtangebot zu einem Erlebnis wird, das bleibt.

Planung über den Trail hinaus

Ein Trail ist schnell gebaut, aber ein Gebiet muss geführt werden. Christian Zangerl und Dietmar Salmhofer sprechen darüber, warum Wartung, Verantwortlichkeiten und langfristige Planung genauso wichtig sind wie die Strecke selbst. Und das allerwichtigste, wen möchte ich ansprechen, wer soll mein Kunde sein und wer passt in meine Destination.

Regionale Infrastruktur rund um den Trail

Ein Bike- oder Trailpark ist nie allein. Er lebt von der Region, die ihn trägt. Von guter Gastronomie, Unterkünften in der Nähe, Parkplätzen, Shuttle-Anbindung, Öffis und angenehmen Wegen vom Ort zu den Trails.

Wie Trails eine ganze Region verbinden

Thomas Straka ist Winzer, Gastronom und einer der Initiator der Burgenland Trails. Er spricht darüber, wie Trails neue Gästegruppen anziehen und warum Biken hier eng mit Landschaft, Kulinarik und regionaler Entwicklung verbunden ist. Auch das langsame Wachsen einer Region ist ein Erfolg.
Ein Bike- oder Trailpark kann spektakulär sein, aber noch wichtiger ist, dass Marketing die Wahrheit zeigt. Eine klare Positionierung sorgt dafür, dass Gäste das bekommen, was sie erwarten: Flow für Einsteiger? Natur für Familien? Technische Lines für die Szene? Authentische Kommunikation verhindert Enttäuschungen und baut eine loyale Community auf. Und darüber hat Bikepark-Manager Christian Zangerl vom Bikepark Serfaus Fiss Ladis beim Future Trail Summit spannende Einblicke gegeben.

Wie ein führender Bikepark seine Zukunft plant

Im Interview mit Christian Zangerl geht’s darüber, warum nachhaltiger Trailbau immer ein Kompromiss mit der Natur ist, wie sich Zielgruppen verändern und weshalb professionelle Wartung und moderne Maschinen entscheidend für ein sicheres, attraktives Trailnetz sind. Die Kommunikation ist das Wichtigste und der rote Faden in einem Projekt. Der Einstieg ins Mountainbiken soll so positiv, einfach und sicher gestaltet werden.

Tourismusregionen im Wandel

Beim Future Trail Summit geht es auch um den Wandel in alpinen Regionen. Viele kleine Skigebiete stehen vor kürzeren Wintern, doch ihre bestehende Infrastruktur bleibt bestehen. Simon Hanl von easyLOOP zeigt, wie diese Anlagen für den Bikebetrieb weitergenutzt werden können. Gleichzeitig macht Dietmar Salmhofer deutlich, dass starke Trailnetze längst nicht mehr nur im Hochgebirge entstehen, die Burgenland Trails zeigen, welches Potenzial auch flache Regionen haben.

Bestehende Infrastruktur weiter nutzen mit dem easyLOOP-System

Simon Hanl erzählt im Interview, wie sein easyLOOP-System bestehende Schlepplifte in kürzester Zeit für den Bikebetrieb nutzbar macht. Das einfache System eröffnet kleinen Skigebieten mit kurzen Wintern neue Sommersaisonen und zeigt, welches Potenzial in bestehender Infrastruktur steckt. Mountainbiken ist (oder wird) ein Mainstream-Sport.

Wie Bike-Regionen sich neu gestalten

Dietmar Salmhofer, Touristiker und Mitgestalter mehrerer Bike-Regionen, gibt Einblicke, warum erfolgreiche Trailgebiete mehr brauchen als gute Strecken. Er spricht über klare Zielgruppen, breite Planung und die Chancen, die auch nicht-alpine Regionen wie das Burgenland im Bikebereich haben.